Löhne von Putzfrauen in der Schweiz 2026

Die Vergütung von Reinigungskräften in der Schweiz variiert je nach Region, Erfahrung und Anstellungsart. 2026 liegen die durchschnittlichen Bruttostundenlöhne zwischen 22 und 25 Schweizer Franken. Diese Werte berücksichtigen den Arbeitsumfang sowie kantonale Unterschiede.

Löhne von Putzfrauen in der Schweiz 2026

Durchschnittliche Löhne in der Schweiz 2026

Laut aktuellen Erhebungen liegt das mittlere Bruttojahresgehalt für Reinigungskräfte in der Schweiz im Jahr 2026 zwischen 43’000 und 47’000 CHF, was einem Stundenlohn von ungefähr 22 CHF entspricht. Die Bandbreite ist dabei gross: Berufseinsteiger verdienen rund 36’000 CHF jährlich, während erfahrene Reinigungskräfte durchaus über 53’000 CHF erreichen können.

Diese Angaben beruhen auf anonymen Umfragen und Gehaltsdaten, die verschiedene Regionen und Beschäftigungsverhältnisse abdecken. Neben dem Grundlohn erhalten Reinigungskräfte teilweise auch Boni, die je nach Arbeitgeber variieren.

Einflussfaktoren auf den Lohn

  • Regionale Unterschiede: Relativ höhere Löhne werden vor allem in städtischen Zentren wie Zürich beobachtet. In ländlicheren Kantonen kann der Lohn niedriger sein.
  • Erfahrung und Qualifikation: Reinigungskräfte mit mehrjähriger Erfahrung und zusätzlichen Qualifikationen verdienen in der Regel mehr.
  • Art der Anstellung: Direktanstellungen in privaten Haushalten unterscheiden sich oft im Lohn von Angestellten in Reinigungsunternehmen oder Hotels.
  • Arbeitsumfang und Aufgaben: Spezielle Tätigkeiten wie Fensterputzen, Tiefenreinigungen oder der Umgang mit empfindlichen Materialien können zusätzlich vergütet werden.

Regionale Lohnunterschiede

Die Schweiz weist kantonale Unterschiede bei den Löhnen für Reinigungskräfte auf. In urbanen Gebieten wie Zürich liegen die Bruttostundenlöhne bei etwa 22 bis 23 CHF. Ländlichere Kantone oder weniger wirtschaftsstarke Regionen könnten geringfügig tiefere Löhne aufweisen, oft zwischen 20 und 22 CHF pro Stunde.

Diese Unterschiede reflektieren die lokale Wirtschaftskraft, das generelle Lohnniveau sowie die Nachfrage nach Reinigungsdiensten in jeweiligen Gebieten.

Rechtliche Rahmenbedingungen und Mindestlöhne

Im Schweizer Arbeitsrecht gibt es für Reinigungskräfte keine einheitliche Mindestlohnregelung auf Bundesebene, ausser sie sind durch Gesamtarbeitsverträge (GAV) geregelt. Einige Branchen, wie etwa das Hotellerie- und Gastgewerbe, verfügen über GAV, die Mindestlöhne und Arbeitszeiten festlegen. Darüber hinaus können kantonale Vorschriften oder spezifische Verträge zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zur Anwendung kommen.

Es ist zu beachten, dass Reinigungskräfte auch Anspruch auf Sozialversicherungen, Urlaub, Krankentage und gegebenenfalls Arbeitslosenversicherung haben, sofern sie angestellt sind.

Tätigkeitsbereiche und typische Aufgaben

Reinigungskräfte übernehmen eine Vielzahl von Tätigkeiten:

  • Reinigung von Wohnräumen, Badezimmern und Küchen
  • Staubwischen und Bodenreinigung
  • Fensterputzen und Pflege von Einrichtungen
  • Entsorgung von Abfällen
  • Sonderaufgaben in Einrichtungen wie Hotels oder Seniorenheimen

Je nach Arbeitsort und Auftrag variieren die Anforderungen und dadurch auch die Vergütung.

Typische Kosten in der Schweiz (2026)

Bei der Beauftragung von Reinigungskräften können die Preise je nach Leistungsumfang und Anstellung differieren:

  • Basiseinstieg: Etwa 20 bis 22 CHF pro Stunde – umfasst einfache Reinigungsarbeiten ohne zusätzliche Spezialaufgaben.
  • Standardleistung: Zwischen 22 und 25 CHF pro Stunde – inkludiert häufigere oder umfangreichere Reinigungen, gegebenenfalls mit Erfahrung.
  • Premiumangebote: Ab 25 CHF pro Stunde aufwärts – beinhaltet oft spezialisierte Reinigungen (z.B. Fenster, Polster) oder flexible zeitliche Einsatzmöglichkeiten.

Diese Preise sind indikativ und können durch lokale Marktbedingungen sowie individuelle Vereinbarungen beeinflusst werden.

Zusammenfassung

Die Löhne von Putzfrauen und Reinigungskräften in der Schweiz liegen 2026 durchschnittlich bei rund 22 CHF pro Stunde, mit Schwankungen je nach Region, Erfahrung und Anstellungsart. Rechtliche Vorschriften und Branchenvereinbarungen können zusätzliche Standards setzen. Bei der Bewertung von Löhnen ist es wichtig, alle Einflussgrössen zu berücksichtigen, um eine realistische Einschätzung zu erhalten.